September 21, 2021

So, der britische Gentleman samt Fahrer ist wieder auf afrikanischen Straßen unterwegs 😉. In Windhoek habe ich Joana und Joshua von #wetzlos-weltwärts getroffen; danke Euch für eine schöne Zeit und weiterhin gute Reise. Die beiden sind seit letzten September von Deutschland aus auf Ihren Hondas in Afrika unterwegs. Schaut doch mal bei den beiden im Blog vorbei …

Nach zwei Tagen in Windhoek zum Einkaufen und Ankommen ging es nach Osten zu der nur 100 Kilometer entfernten Arnhem Cave. Die 4,5 Kilometer lange Höhle ist die längste bekannte Höhle in Namibia. Eine Tour kostet happige N$ 500,- aber wenn ich schon mal hier bin …

Da ich null in Form bin, bin ich nach den rund 1,5 Kilometern zur Höhle schon das erste Mal geschafft. Für Moses, meinen Guide vom Stamm der San, ist es natürlich ein Spaziergang im Park. In der Höhle sind es ca. 25 Grad Celsius bei 97% Luftfeuchtigkeit. Die Höhle ist nicht beleuchtet und ursprünglich wie vor 80 Jahren, als sie entdeckt wurde. Man hat hier damals Diamanten abgebaut, aber hauptsächlich den Dung der Fledermäuse gesammelt und als Dünger verkauft.

Meine Stirnlampe gibt schon am Anfang auf. Nach vielleicht 400 Metern geht eine zweite Leiter durch ein Loch ca. 10 Meter in die Tiefe, Zeit für mich aufzugeben. Damit habe ich ein bisschen weniger als die Hälfte geschafft. Wären noch zwei Leitern bis zu einem unterirdischen Fluss gewesen. Aber egal, die Lungen brennen und ich bekomme kaum Luft. Wie in einer Sauna und die meide ich.

Mit ein bisschen mehr Kondition ist die Arnhem Höhle machbar, aber auch kein Spaziergang. Ich denke ich nehme irgendwann nochmal einen zweiten Anlauf, den cool war es schon irgendwie.

Das Camp der Arnhem Cave Lodge ist cool. Wasser, Strom, ordentlicher Ablution Block, Swimmingpool und alles sehr gepflegt. N$ 200,- fürs Camp sind da echt okay. Es gibt auch kleine Chalets, einen Spielplatz, schattenspendende Lapas.

Da ich der einzige Gast bin ist es auch herrlich ruhig. Ein guter Start ins neue Abenteuer …

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