September 21, 2021

Leoparden und anderes Getier

Was ein geiler Tag!

Ich bin morgens gegen 09:30h vom Oukaukejo Camp im Etosha Nationalpark Richtung Süden gestartet. Eigentlich wollte ich noch das Olifantrus Camp im Etosha besuchen, aber mein Bauch hat spontan umentschieden. Ziel der heutigen Etappe ist jetzt das rund 250 Kilometer entfernte Camp der Africat Foundation im Okonjima Nature Reserve. Über die Teerstrasse geht’s von Oukaukejo erst nach Outjo zum Volltanken und außerdem muss ich den Kühlschrank mal wieder auffüllen. Outjo ist ein nettes kleines Städtchen, sehr aufgeräumt und sauber. Guter Startpunkt für einen Ausflug in den rund 60 Kilometer entfernten Etosha Nationalpark. Von Outjo sind es noch rund 65 Kilometer bis nach Otjiwarongo und dann nochmal 30 Kilometer bis zum Okonjima Bush Camp. Die Strecke macht der Landy weg wie nix, der Kühler hält.

Okonjima Bush Camp

Am Gate kurz das übliche Blabla, ich werde informiert, das die Campsite für hiesige Verhältnisse astronomische N$ 520,- kostet. Feuerholz inklusive. Egal, mach ich jetzt. Es geht nochmal ca. 20 Kilometer über eine coole Piste landeinwärts bis zur Lodge.

Unerwarteterweise ist die Rezeption und Lodge ziemlich klasse. Hier hat sich jemand mal echt Mühe gegeben, echt ganz toll gemacht. Einchecken ist easy, ich bekomme zum ersten Mal in den letzten Wochen einen “Welcome-Drink” und buche auch gleich noch für Nachmittags einen Trip um Leoparden zu beobachten. Kostet N$ 900,-.

Dann erstmal ca. fünf Kilometer über Piste zurück zum Campingplatz und Camp aufbauen. Hier begrüßt mich Daniel, der die Campsite betreut. So, Zelt ist aufgeklappt, Holz für die Nacht ist klar, also Zeit für ein kühles “Tafel Lager” bei herrlichem Sonnenschein.

Auf der Suche nach den Leoparden

Unser Guide John und Daniel holen mich am Camp ab. Mit dabei sind Uli (Ulrike) und Jörg aus Hamburg. Die beiden haben vor ca. acht Jahren Ihre Jobs geschmissen und reisen seit dem 6-7 Monate im Jahr durch die Welt. Sehr cool. Derzeit sind die beiden mit einem Offroad Camper vier Wochen in Namibia on tour. Irgendwann muss ich mir mal die ganze Geschichte von den beiden erzählen lassen, bestimmt interessant!

Die drei Stunden Tour dauert dann über vier Stunden. John findet zwei Leoparden, die wir aus nächster Nähe beobachten können. So aus der Nähe betrachtetet sind das sehr beeindruckende Tiere, ich glaube anmutig beschreibt es am besten. Außerdem sehen wir Zebras, Kudus, Gnus, Oryx, Springboks und eine Leopardenschildkröte. Manchmal sind auch die kleinen Dinge schön ;-). Krönender Abschluss ist ein Sundowner an einem richtig coolen Platz mit unglaublichen Ausblick. Das ist Afrika wie gemalt. Dann geht es zurück ins Camp wo wir gegen 20:00h ankommen.

Feuer machen, Schweinebauch auf den Braai schmeißen, aus meinem Lautsprecher beschalle ich die Nacht mit Ladysmith Black Mambazo. Jetzt gönne ich mir nach sechs Wochen auch mal meinen ersten Brandy-Cola und genieße den Abend am Lagerfeuer. Geiler Tag!

Aufbruch

Am nächsten Tag geht es in aller Entspanntheit weiter. Ich genehmige mir mit Uli und Jörg noch einen Kaffee in der Lodge, wir quatschen über Reisen, das Leben, aus dem Hamsterrad austreten und gegen 11.00 Uhr mache ich mich dann auf die Reise.
Mein nächstes Ziel ist wieder mal Windhoek. Der Wagen läuft zwar, aber es sind noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Daher fahre ich ohne Umwege in die Hauptstadt, ich möchte die Sicherheit haben, dass der Wagen wirklich läuft. Und da ich Namibia sicherlich noch ein weiteres Mal besuchen werden, verpasse ich auch nichts. Ich schiebe es nur auf …

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